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St. Johannis Kindergarten Visselhövede

Religionspädagogische Arbeit

Taufe
Gemeinsam entdecken wir unsere Kirche
Gespräch zwischen Kindern und einer Praktikantin:

Ruth: "Du, Frau L., das ist hier doch ein evangelischer Kindergarten, ne?"
Frau L.: "Ja, das stimmt."
Jan: "Warum ist der evangelisch?"
Frau L.: "...äh, hm, ja, ich glaube, weil der zur Kirche gehört. Die Kirche kennt ihr doch?"
Ruth: "Ja, die kenne ich. Da war ich schon mal. Und der gehört der Kindergarten?"
Frau L.: "Ja."
Jan: "Ist die Kirche evangelisch?"
Frau L.: "Ja, das ist die evangelische Kirche."
Ruth: "Ja, das stimmt. Das hat mein Papa auch gesagt. Der ist auch evangelisch und meine Mama und ich auch. Das weiß ich. Frau L. bist du auch evangelisch?"
Frau L.: "Ja, das bin ich und alle Kindergärtnerinnen die hier arbeiten sind auch evangelisch."
Ruth: "Hier ist alles evangelisch."
Jan: "Und warum spricht dann hier keiner evangelisch?"



Beim Hören dieses Gespräches habe ich mich köstlich amüsiert. Später überlegte ich dann, ob wir nicht tatsächlich eine evangelische Sprache haben. Eine Sprache, die ausdrückt, was unseren Kindergarten evangelisch macht.

Im Team haben wir uns dazu folgende Gedanken gemacht:

Evangelisch bedeutet für uns „auf dem Evangelium fußend.“ Das Evangelium ist die frohe Botschaft von Jesus Christus und die vermitteln wir den Kindern durch das Erzählen biblischer Geschichten, Lieder, Spiele und Gebete.

Bei der Planung unserer religionspädagogischen Projekte orientieren wir uns an den Fragen und Lebenssituationen der Kinder. Am Beispiel der Menschen in biblischen Geschichten wollen wir den Kindern Glaubenserfahrungen und Möglichkeiten zur Lebensbewältigung nahebringen. Wir sprechen mit ihnen über eigene Erfahrungen und suchen Antworten auf die Frage nach dem Sinn. Wir lernen und leben den Glauben, indem wir ihn weitersagen.